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Geschichte der Raiffeisen RegionalBank zurück

... in Fieberbrunn

Als eine der ältesten Raiffeisenkassen Tirols wurde der Spar- und Darlehenskassen-Verein für Fieberbrunn und St. Jakob i.H. im Jahr 1893 gegründet. Das Ende des 19. Jahrhunderts, die sogenannte "gute alte Zeit", war durch wirtschaftliche Not gekennzeichnet, die sich vor allem auch in der Landbevölkerung, in den Kreisen der Bauern, der kleinen Handwerker, der Arbeiter und Tagwerker bemerkbar machte. Nach dem Vorbild von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 - 1888) griffen beherzte und weitblickende Männer auch in den Gemeinden Fieberbrunn und St. Jakob in Haus zur Selbsthilfe auf Gegenseitigkeit.

Das geschah im Jahre ...

 1893 Die Statuten des "Spar- und Darlehenskassen-Verein für Fieberbrunn und St. Jakob in Haus" vom 14. Mai 1893 sind unterzeichnet von Matthias Wieshofer, Johann Bucher, Franz Fleckl und Bartl Niedermoser. Als Vorsitzender des damaligen Aufsichtsrates scheint Pfarrer Auer auf.

                                 
 1923


Vom 2. August 1914 bis 1923 fanden keine Vollversammlungen, Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen statt. Im Jahr 1923 wurden Vorstand und Aufsichtsrat neu gewählt und die Geschäftsgebarung auf eine solide Basis gestellt, was angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen jener Jahre beinahe einer Neugründung des heimischen Geldinstitutes gleichkam.

Der lange und beschwerliche Entwicklungsweg der heimischen Raiffeisenkasse wird auch durch die "Wanderschaft" der Geschäftslokale innerhalb des Ortes Fieberbrunn dokumentiert. Die erste Station läßt sich für den Chronisten im heutigen Haus Nr. 17 in der Spielbergstraße (ehemals Doktorhaus) feststellen (siehe Abbildung). Dieses Gebäude gehörte seinerzeit vorübergehend bis 1923 auch der Raiffeisenkasse, mußte wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten aber wieder verkauft werden.

                                                                        

Später war das heimische Geldinstitut im alten Postgebäude untergebracht, das neben dem Gasthof "Neue Post" stand.

 1938
   - 
1945
Die Zeit von 1938 bis 1945 brachte in der Struktur der Aufsichtsrats- und Vorstandsfunktionäre und auch in der Geschäftsführung keine besondere Änderungen. Ab dem Jahr 1939 diente der Gasthof "Alte Post" (Neuwirt) als Geschäftslokal.
 1952
   -
1967

Im Jahre 1952 wurde der Beschluß zum Bau eines eigenen Kassengebäudes am alten Dorfplatz gefaßt und in den folgenden zwei Jahren gegen einigen Widerstand der damaligen Gemeindeführung verwirklicht.

                            

Nunmehr erfolgte auch die Umorganisation der alten "Sonntagskasse" in einen zeitgemäßen, täglichen Geschäftsbetrieb. Auch dieses Gebäude entsprach bald nicht mehr den Anforderungen des wachsenden Geschäftsbetriebes und wurde 1967 erweitert und modernisiert.

 1973/74

Die Geschäftsentwicklung explodierte in den folgenden Jahren geradezu, sodaß bereits wenige Jahre später an einen zeitgemäßen Neubau gedacht werden mußte. Dazu bot sich das damals freie Grundstück zwischen Metzgerwirt und Lichtmannegger an. Es handelte sich um ein altes Pfarrfeld, das von Simon Trixl erworben worden war. Darauf errichtete man 1973/74 das von Dipl. Arch. Herbert Rottenspacher geplante Bankgebäude der Raiffeisenbank Fieberbrunn-St. Jakob in Haus (nach der Fusion 1980: Raiffeisenbank Fieberbrunn-St. Jakob in Haus-Hochfilzen).

                                               

 2004


Neue, gewandelte Kundenwünsche und Bedürfnisse erforderten im Hinblick auf die optimale Bereitstellung von umfassenden und individuellen Bank-Dienstleistungen neue Rahmenbedingungen. Mit der Neugestaltung der Bankstelle Fieberbrunn-Zentrum im Jahr 2004 trägt die Raiffeisen RegionalBank dem Rechnung. Am 12. Oktober 2004 erfolgte die Neueröffnung der modernisierten Bankstelle.

 
In Fieberbrunn-Rosenegg steht Ihnen eine Selbstbedienungsbankstelle für alle automatisiert durchführbaren Bankdienstleistungen zur Verfügung.
Fotonachweis: Foto Max Porsche, Fieberbrunn; Foto Heinz, Fieberbrunn; Markus Mitterer, Kitzbühel; RRB.