Geschichte der Raiffeisen RegionalBank zurück
... in Hochfilzen
Das Ende des 19. Jahrhunderts war durch die wirtschaftliche Not gekennzeichnet, die sich auch in der Landbevölkerung, im Kreise der Bauern, der kleinen Handwerker, Arbeiter und Tagwerker bemerkbar machte. Nach dem Vorbild von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 - 1888) griffen beherzte und weitblickende Männer Anfang des 20. Jahrhunderts auch in der Gemeinde Hochfilzen zur Selbsthilfe auf Gegenseitigkeit, um den "Wucherzinsen" privater Geldverleiher entgegenzuwirken.
Das geschah im Jahre ...
| 1912 | Am 8. September 1912 wurde ein "Spar- und Darlehenskassen-Verein für die Gemeinde Hochfilzen registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung" gegründet. Im Sitzungsprotokoll sind 26 Mitglieder ausgewiesen, die unter dem Vorsitz von Obmann Johann Perterer tagten. Als Geschäftsanteil wurden 10 Kronen, als Einlagen 200.000 Kronen festgesetzt. Höchstbetrag der zulässigen Spareinlagen waren 20.000 Kronen, Mindestbetrag 2 Kronen. In der Folge fanden jedes Jahr mit Ausnahme 1945 eine Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Edelweiß" statt. |
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In den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts war das Geschäftslokal im alten Schulhaus (heute Dorf 47) untergebracht. Von 1956 bis 1962 wurden die Geschäfte im "Bergmannhaus" (heute Dorf 37) getätigt. |
| 1957 |
In der Generalversammlung vom 20. Jänner 1957 wurde die Änderung des Firmenwortlautes in "Raiffeisenkasse Hochfilzen registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung" einstimmig beschlossen. |
| 1962 - 1983 |
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| 1980 |
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| 1983 |
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2002
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In der Generalversammlung vom 12. Mai 2000 wurde die Fusion mit der Raiffeisenbank Fieberbrunn-St. Jakob-Hochfilzen zur Raiffeisen RegionalBank Fieberbrunn - St. Johann in Tirol (RRB) beschlossen.
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Fotonachweis: Bilder entnommen aus Festschrift "100 Jahre Raiffeisenbank Fieberbrunn-St. Jakob" (1993); Fotos neues Gebäude von Markus Mitterer, Kitzbühel.






